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biographie

   

Werner Genitheim- geb. 1944

Ich möchte mich gerne als Autodidakt bezeichnen, obwohl ich als Sohn eines
„Überlebensmalers“ schon sehr früh mit Stift und Pinsel umgehen lernte. Ab dem 18. Lebensjahr lernte ich bei Ludwig E. Klein (akadem. Bildhauer und Maler) Zeichnen und Malen. Da L. Klein mein Onkel war, blieb ich bis zu seinem Ableben 1979 sein Schüler. Zusätzlich belegte ich Seminare bei Prof. Tasquil (Pädak.) und bei Prof. Maurer (ABK). Ab 2003 Studium im Atelier Mag.art. Gerhard Grillnauer.

Neben vielen Malreisen auch Einladungen:
Biennale Internazionale dell`Arte Contemporanea.
Palazzo Martinengo/Sondrio, Einige Ausstellungen.

Meine Arbeiten sind auch zu finden unter: www.artoffer.com/wernergenitheim

 

Malerei ist für mich Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit. Ich erfahre die Wirklichkeit durch die Sinne, als sinnliche Wahrnehmung; ich erfahre die Wirklichkeit durch Gedanken und Willensakte, als innere Wahrnehmungen. Auch Farben offenbaren sich mir in dieser Doppelnatur, als sinnlich scheinende Farben an der Oberfläche der Dinge, als Licht und Lufterscheinungen und als inneres Erleben, eine geistig-seelische Erfahrung.  

Daraus resultiert eine abstrakte Grundstruktur. Die Farbe fügt sich keiner formalen oder figurativen Ordnung unter, der Malgrund ist abstrakt, beinahe gegenstandslos gestaltet. Bewegung und Gegenbewegung sind mir wichtig; sie sollen den Bildkanten entgegenwirken und die Formen zum Leben erwecken.

Eine konkrete Bildvorstellung tritt zugunsten einer malerischen Atmosphäre in den Hintergrund. Der malerische Prozess und die entstehende kompositorische Darstellung haben den Vorrang. Ich male den Raum und die Grenzen des Raumes. Man sollte in das Bild hineingehen und darin verweilen wollen. Elementare Qualitäten des Landschaftlichen wie Gegensätze, Hell-Dunkel; Vertikal- Horizontal; Wärme-Kälte oder auch verschiedene Größenverhältnisse erzeugen Spannung und machen neugierig.

Nicht das Abbild, sondern die Auflösung soll interessieren. Als Maler habe ich die Aufgabe, zu vereinfachen und zu verdichten; die Natur zu meinen Gunsten zu verändern. Ich sehe meine Malerei als meinen spielerischen Forschungsweg. Die einzelnen Bilder sind Fundstücke auf diesem Weg.

   
   
   
   
 

 

 

 
     

   © 2004 by werner genitheim •  wernergenitheim@aon.at