Ludwig Klein, geb. 18.07.1896 in Horn, NÖ
gestorben am 24.05.1978 in Wien
Er war ursprünglich Schüler des bedeutenden Bildhauers Anton Hanak. Die Malerei erlernte er bei Prof. Schufinsky und an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Einige Zeit war er Kunststudent in Znaim und gehörte dem „Südmährischen Künstlerbund“ an. Er trat dem Wiener „Hagenbund“ bei und später der „Secession“.
Ludwig Klein malte fast ausschließlich in Plakattemperatechnik, d.h. mit Farben, die rasch trocknen und den Vorzug haben, dass sich mit ihnen fein und „zeichnerisch“, “aquarellistisch“ dünn, aber ebenso auch breit, dynamisch und pastos malen lässt und Wirkungen erzielbar sind, die an Ölmalerei erinnern.
„Es gibt Maler, die Ihre Bilder von langer Hand planen und solche, die das Leben, die Eigenheit einer Landschaft, einer Figur durch möglichst rasches Zupacken fassen wollen. Dies ist der „improvisatorische Typ“. Der Maler Ludwig Klein gehört zu dieser Gruppe, dessen ersten großen und methodischen Verfechter in der modernen Malerei, die Impressionisten waren.
Derjenige, der ein Meister des Impressionismus werden will, muss sich immer wieder um Natur, um das Lebendige bemühen.“
(Auszug aus einem Text von Prof. J. Muschik)
1998 wurden die Werke von Ludwig Klein in Wien in der Galerie am Salzgries präsentiert. |